31. Oktober 2014

Erst Selbstbedienung – dann Mittelkürzung

    Erst Selbstbedienung – dann Mittelkürzung

    Zu den Debatten in der Otsee-Zeitung vom 28. und 30.10.2014 er­klärt im Na­men des Kreisvorstandes Stralsund die finanzpolitische Sprecherin, Marina Klatte:


„Zu Recht empören sich viele Stralsunder über das finanzpolitische Gebaren unse­rer „Volksvertreter“. Im ersten Schritt erhöhen sich jene von CDU/BfS /AFD und LOL saftig ihre Bezüge, um im zweiten Schritt durch Kür­zungen im sozio-kulturellen Be­reich die Mittel dafür frei zu schaufeln.


Beim Tierpark soll es künftig eine Kürzung der städtischen Zuschüsse um 26%, bei der Musikschule um 45 % und bei der Stadtbilbliothek um 4,6 % ge­ben. Für Lese­ratten unserer Stadt wird das Hobby in Stralsund damit teurer als in den Millionen­städten Berlin oder München.


Manche Leserin, macher Leser der OZ irrt allerdings, wenn er meint nur die Mit­glieder der Parteien Bündnis90/Die GRÜNEn bzw. der SPD sehen das mit Unwil­len. NEIN, auch die Mitglieder der Linkspartei Stralsund sind empört und tragen diese Politik der Selbstbedienung und des sozialpolitischen Kahlschlages nicht mit. Die Partei DIE LINKE Stralsund ist allerdings nicht in der Bürgerschaft vertre­ten, darf tatsächlich nicht mit der Wählergemeinschaft LOL – Linke offene Liste – ver­wechselt oder gar gleich gesetzt werden.


Die Mitglieder der LOL haben ihr eigenes Programm, machen ihre eigene Po­litik. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft LOL - „Linke offene Liste“ haben weder ein Man­dat der Partei DIE LINKE Stralsund noch werden sie von dieser un­terstützt. Ihr Auftreten in der Bürgerschaft, dieses sonderbare Bündnis mit der rechtslastigen AfD, um sich die eigenen Taschen auf Kosten der Bürger voll­zustopfen, verstößt voll­kommen gegen die Programmatik unserer Partei und wird von der Stralsunder LINKEn nicht geteilt.“