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23. Juni 2011 Pressemeldungen

Bildungs- und Teilhabepaket - Anträge jetzt stellen

Die Landtagsabgeordnete Frau Dr. Marianne Linke (DIE LINKE) ruft alle Berechtigten für Leistungen aus dem so genannten Bildungs- und Teilha­bepaket auf, jetzt die entsprechenden Anträge einzureichen. Die Frist für die rückwirkende Gewährung von Leistungen ab dem 1.Januar dieses Jahres läuft am 30.Juni aus. Danach können nur noch Leistungen bean­tragt werden, die künftig beansprucht werden.

Anspruchsberechtigt bei der Stadt sind Leistungsempfänger nach dem SGB XII (Sozialhilfe), Wohngeldempfänger und/oder Empfänger von Kindergeldzuschlag.

Leistungsempfänger nach dem SGB II müssen ihre Anträge beim Job­center stellen.

Unterstützt werden beispielsweise

  • Ausflüge der Schulen oder Kindergärten,

  • das gemeinschaftliche Mittagessen in der Schule oder KITA,

  • persönlicher Schulbedarf oder

  • die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben.

Hinweise zum Ausfüllen der Anträge und die jeweiligen Antragsformulare sind über die Internetseiten der Hansestadt www.stralsund.de abrufbar, liegen im Amt für Jugend, Familie und Soziales/ Marienstraße 01/ 18439 Stralsund -, der Wohngeldstelle bzw. im Jobcenter aus.

Auch in den Bürgerbüros von Dr. Dietmar Bartsch und Dr. Marianne Linke der Geschäftsstelle der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE im Stralsunder Rathaus sind Hinweise zum Ausfüllen der Anträge erhältlich.

Am Dienstag den 28.06.2011 von 09:00 bis 14:00 Uhr wird in der Geschäftsstelle DIE LINKE Heinrich-Heine-Ring 123 Unterstützung bei der Beantragung der Leistungen gegeben.

Auch wenn DIE LINKE das Bildungs- und Teilhabepaket in seiner Wirkung als nicht ausreichend betrachtet um die Ungerechtigkeiten des Hartz-IV-Systems zu überwinden, sind alle aufge­rufen, dafür Sorge zu tragen, dass wenigstens diese Leistungen bei den Anspruchsberechtigten ankommen. "Schließlich können die Kinder und Ju­gendlichen nichts für die Unzulänglichkeiten der Regierungspolitik auf Bundes- und Landesebene. Also muss man sie unterstützen, ihre Rechte zu nutzen", so Dr. Marianne Linke.