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Meldungen SV Stralsund im Detail


Unterschreiben gegen den Verkauf

Der geplante Verkauf der Stralsunder Wohlfahrtseinrichtungen beschäftigt seit Monaten die Bürge­rinnen und Bürger der Hansestadt. Seniorinnen und Senioren, Mitglieder der Gewerkschaften, der SPD sowie der Linkspartei haben sich entschlossen, hierbei nicht tatenlos zuzuschauen.

Auf folgender Seite können Sie gegen den Verkauf der Wohlfahrtseinrichtungen unterschreiben: http://www.dielinke-fraktion-stralsund.de/index.php?id=politik0

In einer gemeinsamen Beratung der SPD – Fraktion und der Linksfraktion der Bürgerschaft sowie des Seniorenbeirates und der Gewerkschaft Verdi. wurde in diesem Zusammenhang übereinstimmend festgestellt, dass der finanzielle Gestaltungsspielraum der Stadt Stralsund dramatisch eng ist. Der Haushaltsplan steht auf tönernen Füßen und gefährdet die Zukunft der wichtigsten sozialen Einrichtung für die älteren Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt. Seit Jahren bemüht sich die Hansestadt, ihren Haushalt zu konsolidieren und aus der Schuldenfalle herauszukommen, um Gestaltungsspielraum für die künftigen Anforderungen zu schaffen. Eine Aufgabe die schwer zu lösen ist.

Eines ist jedoch klar: Verkäufe von städtischen Gesellschaften lösen diese Haushaltsprobleme nicht auf Dauer, sondern verschieben sie nur.


Die Hansestadt verliert mit dem Verkauf der Einrichtungen ihr wesentliches Steuerungsinstrument für den Wohnungs- und Betreuungsmarkt älterer Menschen. Private Betreiber müssen Gewinne erwirtschaften. Die Kommune aber bleibt verpflichtet, für die Finanzierung von Unterkunft und Betreuung hilfebedürftiger Stralsunder Einwohner aufzukommen. Der Blick der Stadtverwaltung ist gefährlich kurzsichtig. Der Fall in weitere Schulden ist vorprogrammiert.

Denn eines steht im Ergebnis des Interessenbekundungsverfahrens zum Verkauf der Wohlfahrtsein­richtungen fest: Eine sozialpolitisch verantwortbare Verkaufslösung gibt es nicht.


Die Unterzeichner sprechen sich daher für ein breites Bündnis zum Erhalt der Wohl­fahrtseinrichtungen in kommunaler Hand aus und werben gemeinsam dafür.

Das Bündnis will eine öffentliche Auseinandersetzung über das Problem, um die Mehrheit der Stralsunder Bürgerschaft für eine soziale, wirtschaftlich vernünftige Entscheidung zu ge­winnen. Gegebenenfalls werden wir uns zu einem Bürgerbegehren entschließen.


In einem Aufruf an die Stralsunder Bevölkerung heißt es dazu:


Stralsund wehrt sich

Die Zukunft der Stralsunder Wohlfahrtseinrichtungen ist in Gefahr

Aufruf

Gemeinsam für den Erhalt der Wohlfahrtseinrichtungen in kommunaler Hand“

Die Stralsunder Wohlfahrts-gGmbH soll zur Sanierung des Stadthaushaltes verkauft werden. Wir, die Unterzeichner dieses Aufrufs, protestieren entschieden dagegen und fordern, dass die Stadt jetzt und in Zukunft ihre Verantwortung für ihre älteren Bürger voll wahrnimmt.


Stralsunder und Stralsunderinnen,

beteiligen Sie sich an diesem Protest.

Mischen Sie sich ein – Es ist unsere Stadt!

Es betrifft auch Sie persönlich!


Schließen Sie sich unserer Forderung an und unterzeichnen Sie den Aufruf „Gemeinsam für den Er­halt der Wohlfahrtseinrichtungen in kommunaler Hand“, der an die Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund gerichtet ist.


Sie erhalten in den nächsten Tagen und Wochen überall Gelegenheit, den Aufruf zu unterschreiben.

Die Unterzeichner wollen den Erhalt der Wohlfahrtseinrichtungen in kommunaler Hand und lehnen eine Veräußerung der Stralsunder Wohlfahrts- gGmbH ab!!


Die Erstunterzeichner:


DIE LINKE.

Kreisverband Stralsund

Vorsitzende

Dr. Marianne Linke MdL


DIE LINKE.

Fraktion in der Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund

Vorsitzender

Jan Gottschling


Seniorenbeirat der Hansestadt Stralsund

Vorsitzender

Udo Blohm


SPD

Kreisverband Stralsund

Vorsitzender

Klaus Mohr


SPD

Fraktion in der Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund

Vorsitzender

Hans-Walter Westphal


ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft

zuständige Gewerkschaftssekretärin

Anette Golle